Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:

LEBEN


  • Peter Fox & Cold Steel – Live aus Berlin
    28. November 2009

    Hätte gestern im Laden fast angefangen den Popo zur neuen Live-CD von Peter Fox & Cold Steel zu wackeln… Fein!

    Irgendwas hält mich auf Trab
    und manchmal hab ich es satt
    Es tritt mich Tag und Nacht
    Der Teufel im Mann, der nach mir schnappt
    Die Welt muss sich drehn und nichts kann so bleiben
    Ich renn durch mein Leben wie ’ne Lok auf zwei Beinen
    Ein Hund kann nicht krähen, ein Fisch kann nicht schreien
    und ich kann nicht stehn bleibn, ich bin ’n rollender Stein

    “Irgendwas hält mich auf Trab

    und manchmal hab ich es satt

    Es tritt mich Tag und Nacht

    Der Teufel im Mann, der nach mir schnappt

    Die Welt muss sich drehn und nichts kann so bleiben

    Ich renn durch mein Leben wie ’ne Lok auf zwei Beinen

    Ein Hund kann nicht krähen, ein Fisch kann nicht schreien

    und ich kann nicht stehn bleibn, ich bin ’n rollender Stein.”

    » Peter Fox & Cold Steel  - Lok auf zwei Beinen (youtube – Nice: Wieder mal mit der » ”Luxus”-Backgroundsängerin Miss Platnum)

  • Großstadtmärchen
    Oliver Koletzki
    Gute Musik mit Liebe zu dieser Stadt Berlin gibt es sicherlich nicht zum ersten Mal: “Dickes B.” sagt alles.  Aber wie sich diese Stadt immer wieder neu erfindet  und – jenseits der reinen Gentrifizierungsprozesse – immer noch Berlin bleibt, ist großartig. Um so schöner, dass sich das auch in der Musik widerspiegelt: Ein großartiges Album, diese “Großstadtmärchen” von Oliver Koletzki. Denn Märchen passieren hier. Da kann dann manches Alltägliche irgendwie dröge wirken und trotzdem ist es faszinierend. Ja, widersprüchlich ist Berlin. Ein Auszug aus dem großartigen Song “U-Bahn” feat. Bosse:
    “Wir sind Banker, Schüler, Junkies, Kontrolleure,
    wir sind Killer, Bettler, Staatssekretäre.
    Im Bauch der U-Bahn sind wir alle gleich,
    die Augen zu und die Gesichter bleich..bleich..bleich..bleich.”
    Ich mag in Berlin…
    “U-Bahn …
    U-Bahn fahrn ..
    U-Bahn fahrn ..
    U-Bahn fahrn ..
    U-Bahn …”

    Gute Musik mit Liebe zu dieser Stadt Berlin gibt es sicherlich nicht zum ersten Mal: “Dickes B.” sagt alles.  Aber wie sich diese Stadt immer wieder neu erfindet und – jenseits der Gentrifizierungsprozesse – immer noch ein bißchen Berlin bleibt, ist schön. Noch besser ist, dass sich das auch in der Musik widerspiegelt: Ein großartiges Album, diese “Großstadtmärchen” von Oliver Koletzki. Denn Märchen passieren hier. Da kann dann manches Alltägliche irgendwie dröge wirken und trotzdem ist es faszinierend. Ja, widersprüchlich ist Berlin. Ein Auszug aus dem großartigen Song “U-Bahn” feat. Bosse:

    “Wir sind Banker, Schüler, Junkies, Kontrolleure,

    wir sind Killer, Bettler, Staatssekretäre.

    Im Bauch der U-Bahn sind wir alle gleich,

    die Augen zu und die Gesichter bleich…bleich…bleich…bleich.”

    Ich mag in Berlin

    “U-Bahn…, U-Bahn fahrn…, U-Bahn fahrn…, U-Bahn fahrn…, U-Bahn…”

    » Oliver Koletzki (myspace)

  • Istanbul 2010: Stadt(T)räume – StadtGegensätze
    Internationale Konferenz in Berlin
    4./5. Dezember +++ Henry-Ford-Bau +++ FU Berlin (U3 Thielplatz)
    Infos auf: http://www.rosalux.de/istanbul2010
    Anmeldung und Kontakt: Anne Steckner (steckner@rosalux.de // 030-44310163)
    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, zweiheimisch e.V. und Institut für Turkologie der FU Berlin
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    In Istanbul schlägt das Herz der Türkei. Kaum eine andere Metropole hat ihre Besucherzahlen in den letzten Jahren so gesteigert wie die 12-Millionen-Stadt am Goldenen Horn. Die Mega-City ist zur wirtschaftlich dynamischsten Metropole Europas geworden. Reiselustige aus aller Welt schwärmen von der Istanbuler Kunst- und Musikszene, dem quirligen Nachtleben in der Mischung aus Vertrautem und Exotik. Istanbul ist trendy. Doch jenseits der glitzernden Einkaufszentren, der angesagten Cafés, Bars und Clubs und der bunten künstlerischen Melange gibt es noch ein ganz anderes Istanbul – das der Menschen, die alltäglich in dem riesigen Ballungsraum leben und überleben müssen: Vertriebene aus Südostanatolien, die mangels Perspektiven ein Auskommen an den Rändern der Stadt suchen und in ihrem Leben noch nie den Bosporus gesehen haben. Junge Queers, die im Schutz der urbanen Anonymität andere Geschlechteridentitäten erproben. Alteingesessene Roma-Familien, deren Wohnquartiere der Aufhübschung der Stadt weichen müssen. Migrant/innen aus der Provinz, deren ganze Hoffnung in einem schlecht bezahlten Knochenjob in den lokalen Freihandelszonen ruht. Sie prägen ebenso das Gesicht dieser Stadt in all ihrer schillernden Widersprüchlichkeit.
    2009 ist das 20. Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft Berlin-Istanbul, im Jahr 2010 will sich Istanbul als europäische Kulturhauptstadt präsentieren, als weltoffene und kosmopolitische Boom-Town. Auch das Europäische Sozialforum wird 2010 in Istanbul stattfinden. Wir nehmen dies zum Anlass, um einen genaueren Blick auf die Bosporus-Metropole zu werfen: von Berlin aus, von Istanbul aus. Die Erkundung des Terrains umfasst stadtsoziologische, künstlerische und kulturhistorische Perspektiven aus dem urbanen Raum. Wissenschaftler/innen, Aktivist/innen und Kulturschaffende, denen Istanbul ein besonders lebendiges Feld stadtpolitischer Intervention bietet, gewähren uns Einblick hinter die Kulissen der Hochglanzmetropole. Istanbuls Brücken führen nicht nur über den Bosporus, sondern spannen sich bis nach Berlin, zum Beispiel in der Musik, die sowohl hier wie dort Ausdruck von Vielfalt, Unruhe, Begeisterung, Protest und Tradition ist: Großstadtrock und Ska aus Istanbul, türkische Arabeskmusik und kurdischer Folk aus Berlin. Ob Musik, Film, Wissenschaft oder Kunst — in beiden Städten reflektieren sie die Spuren der Migration, die Suche nach Identitäten und das Leben unter den Bedingungen urbaner Transformation.
    Infos auf: http://www.rosalux.de/istanbul2010
    Internationale Konferenz in Berlin

    4./5. Dezember +++ Henry-Ford-Bau +++ FU Berlin (U3 Thielplatz)

    » Infos auf www.rosalux.de/istanbul2010

    In Istanbul schlägt das Herz der Türkei. Kaum eine andere Metropole hat ihre Besucherzahlen in den letzten Jahren so gesteigert wie die 12-Millionen-Stadt am Goldenen Horn. Die Mega-City ist zur wirtschaftlich dynamischsten Metropole Europas geworden. Reiselustige aus aller Welt schwärmen von der Istanbuler Kunst- und Musikszene, dem quirligen Nachtleben in der Mischung aus Vertrautem und Exotik. Istanbul ist trendy. Doch jenseits der glitzernden Einkaufszentren, der angesagten Cafés, Bars und Clubs und der bunten künstlerischen Melange gibt es noch ein ganz anderes Istanbul – das der Menschen, die alltäglich in dem riesigen Ballungsraum leben und überleben müssen: Vertriebene aus Südostanatolien, die mangels Perspektiven ein Auskommen an den Rändern der Stadt suchen und in ihrem Leben noch nie den Bosporus gesehen haben. Junge Queers, die im Schutz der urbanen Anonymität andere Geschlechteridentitäten erproben. Alteingesessene Roma-Familien, deren Wohnquartiere der Aufhübschung der Stadt weichen müssen. Migrant/innen aus der Provinz, deren ganze Hoffnung in einem schlecht bezahlten Knochenjob in den lokalen Freihandelszonen ruht. Sie prägen ebenso das Gesicht dieser Stadt in all ihrer schillernden Widersprüchlichkeit.

    Mehr lesen »

  • Sozialismus?
    Von der Aktualität einer Utopie
    Podiumsdiskussion an der FU Berlin
    Am 10. 11. 2009 um 18 Uhr
    Achtung, Raumänderung:
    Raum J32/102 in der Silberlaube (Habelschwerdter Allee 39-45, U3 Dahlem Dorf oder Thielplatz)
    Es diskutieren:
    Raul Zelik (Schriftsteller und Politologe, Berlin) Renate Hürtgen (Historikerin, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) Alex Demirovic (Politologe, TU Berlin) Christian Siefkes (Informatiker, Berlin) Ralf Hoffrogge (Historiker)
    Sozialismus – was heißt das eigentlich?
    Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall wird allerorten Feierstimmung verbreitet, das Jahr 1989 beherrscht die Schlagzeilen. Mit dem Ende des autoritären »Real-Sozialismus« soll auch jede Debatte über grundsätzliche gesellschaftliche Alternativen erledigt sein. Doch die Politik der Erinnerung kann kaum verdrängen, was allzu offensichtlich
    ist: In der größten Wirtschaftskrise seit 1929 ist die Frage nach einer solchen Alternative wieder zur Gegenwartsfrage geworden.
    Nicht nur in den Medien, sondern auch in der Wissenschaft drückt man sich um die längst notwendige Generaldebatte. Reformen und Regulationen, bestenfalls ein »Green New Deal« sind Diskussionsgegenstand, das Versagen der Marktwirtschaft wird jedoch ausgeblendet.
    Dem wollen wir entgegentreten. Fünf Autoren und Autorinnen der »PROKLA ?
    Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft«, die sich in einem Themenheft mit Sozialismuskonzeptionen auseinandergesetzt haben, diskutieren ausgehend von ihren Aufsätzen.
    Wir wollen darüber reden, wie eine Gesellschaft aussehen könnte, in der nicht Profit und Markt, sondern gesellschaftliche Bedürfnisse die Produktion bestimmen, in der die Verteilung von Arbeit und Ressourcen demokratisch geplant wird. Eine Gesellschaft ohne selbst produzierte Sachzwänge, eine Gesellschaft, die willens und fähig ist, der ökologischen Katastrophe zu entgehen. Eine historische Analyse des sogenannten »real existierenden Sozialismus« ist dabei unverzichtbar.
    Jenseits von Nostalgie und Retrokult soll herausgearbeitet werden, warum im Staatssozialismus gesellschaftliche Emanzipation gerade nicht verwirklicht wurde. Diese Emanzipation, verstanden als praktizierte Herrschaftskritik, ist jedoch Kernstück jeder ernsthaften Konzeption von Sozialismus.
    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linke Liste an der FU Berlin, des AStA FU Berlin und PROKLA – Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

    Podiumsdiskussion an der FU Berlin am 10. 11. 2009 um 18 Uhr

    Achtung, Raumänderung: Raum J32/102 in der Silberlaube (Habelschwerdter Allee 39-45, U3 Dahlem Dorf oder Thielplatz)

    Es diskutieren:

    Raul Zelik (Schriftsteller und Politologe, Berlin) Renate Hürtgen (Historikerin, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) Alex Demirovic (Politologe, TU Berlin) Christian Siefkes (Informatiker, Berlin) Ralf Hoffrogge (Historiker)

    » Flyer bei Prokla.de

    Sozialismus – was heißt das eigentlich?

    Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall wird allerorten Feierstimmung verbreitet, das Jahr 1989 beherrscht die Schlagzeilen. Mit dem Ende des autoritären »Real-Sozialismus« soll auch jede Debatte über grundsätzliche gesellschaftliche Alternativen erledigt sein. Doch die Politik der Erinnerung kann kaum verdrängen, was allzu offensichtlich ist: In der größten Wirtschaftskrise seit 1929 ist die Frage nach einer solchen Alternative wieder zur Gegenwartsfrage geworden…

    Mehr lesen »

  • Kärnten, Klagenfurt
    und mehr…

    Nun begebe ich mich auf eine Reise, die ich echt spannend finde: Ich war noch nie da, noch nicht mal im Ski-Urlaub wie viele andere. Die politische Ebene spielt dabei wahrscheinlich auch eine kleine bis gar keine Rolle. Als politisch interessierter Mensch begegnen mir dann aber in Deutschland durchaus spannende und fast schon erschreckende Artikel wie » Reisewarnungen für Kärnten?. Aber in einer No-Go-Idylle lebe ich ja schon. 2006, kurz vor der Abgeordnetenhauswahl, war die No-Go-Area-Debatte und Reisewarnungen höchst aktuell – die Antwort anderer Parteien im Bezirk:

    “Aber in Treptow-Köpenick ist es doch so schön, die vielen Touristen, die sollen sich doch nicht fürchten vor unserem schönen Bezirk an der Spree. Es ist doch so schön. Man braucht keine Angst haben. Man soll sie nicht haben.”

    Arrrgh.

    Okay, also keine Angst – nicht in Treptow-Köpenick und auch nicht in Kärnten.

    Dann gibt es lustige Videos (erst kürzlich) bei Extra3: » “Das Haider-Museum” Extra3 ist eine Satiresendung in Deutschland. Ob dieser Hinweis weiter hilft, darf man spätestens nach den Ereignissen im letzten Jahr bezweifeln. Grissemann und Stermann erhielten Morddrohungen nach einer Satire über die “lemminggleiche” Trauer vieler um Haiders Tod: » Artikel im Neuen Deutschland (leider kostenpflichtig),  bei » tagesschau.de und im » PF.

    Nun denn, frohen Mutes und ohne Angst – aus den Artikeln geht es ja schon hervor: Es gibt ja auch noch Menschen, die sich dem “schlechten Geschmack” nicht hingeben… und so halte ich es mit dem Aussprüchen dieser Menschen, auf die ich mich in Kärnten freue:

    Ich freue mich auf die “positiven Dinge”, die man mir zeigen möchte in der » ”Stadt K. in K.” (Video wmv.-Datei mit dem Programm VLC abspielbar - Aus der grandiosen » Klagenfurter Rede zur Literatur von Josef Winkler, Ingeborg-Bachmann-Preis 2009). Ich freue mich darauf, dass ich mir ein “eigenes Bild von Kärnten und seinen Menschen” machen kann.

    Irgendwo zwischen Reisewarnung und der schönen Umgebung werde ich mich bewegen und: Es gibt sie, jenseits der allgemeinen Presse über Kärnten, die sich ganz bestimmt nicht dem Geist ergeben werden.

  • Luxo para todos!
    Schon zurück, aber noch nicht angekommen

    Gerade zurück aus Portugal scheint das Leben einen Menschen fast einzuholen… wenn man es zulässt. Dennoch gibt es einige nette und spannende Termine und Veranstaltungen, die das Einleben einfacher machen (könnten). Gleichzeitig heißt das mehr Terminstress, nicht nur in Zeiten von Wahlkämpfen. Immerhin motiviert – zumindest als Botin der frohen Nachrichten – durch Glückwünsche von Portugiesen an die Linke für die Wahlerfolge bei den Landtags- und Kommunalwahlen, geht es weiter mit Haushaltsverhandlungen im Bezirk, Wahlkampf und den netten Dingen in Berlin. Luxo para todos!