Berlin
- Alles Kreuz?!
Festiwahl
“Die Parteien zur Berliner Wahl – Anfassbar! Ansprechbar” heißt es in der Ankündigung. Parteien stellen sich den Fragen von jungen Menschen im Café | HdJK in Köpenick.
Festiwahl – Alles Kreuz?!
4. September 2011, 15-21 Uhr
» Café | HdJK, Seelenbinderstraße 54, 12555 Berlin
Grill + Mucke + Eis + Spiele + Action + PolitikerTalk + Töpfern | elias & the animal orchestra | pickers | rampendieler
Zum Flyer
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- Brennesseltee forever…
Mellowpark am 20. August 2011 SubbotnikOder: “This panoramic view was presented by the LINKE”. So oder so ähnlich sagte es ein Genosse, der von der Aktion hörte. Unterschiedlichste Leute des Mellowparks und Mitglieder der Linken trafen sich eines lustigen Samstag Morgens zu einer Aktion, für Aufräumarbeiten im Mellowpark.Die Aktion war nicht zuletzt eine kleine Unterstützungsaktion für den Mellowpark in ganz praktischer Art und Weise jenseits von Anträgen und parlamentarischen Querelen. Sie war aber auch mehr: Ohne gleich von einem allgemeinen Gemeinschaftsgefühl zu sprechen, haben sich Menschen aus dem Mellowpark und der Linken zusammengefunden, für ein Projekt, was sie wichtig finden, etwas konkretes zu tun.Spannend war, dass das Ganze, und bei solchen Aktionen kann das ja immer mal passieren (je nach den teilnehmenden Menschen), nie in irgendwelchem Stress ausartete und für alle Spaß war. Krumme Rücken, Wespen- und Brennnesselstiche, Baumstämme vor dem Kopf, Schnitte, zittrige Arme vs. Motorsägenmassaker laut Geräusch, mit der Schubkarre über Stock und Stein gefahren werden, Häckseln mit schwerem Gerät, in der Spree stehen, Grillen, Quatschen: Wir haben es uns schön gemacht. So soll es sein.» Fotogalerie auf der Seite der Linken Treptow-Köpenick mit einigen EindrückenGanz wenige Impressionen von mir:
Mellowpark – 20. August 2011
Oder: “This panoramic view was presented by the LINKE”. So oder so ähnlich sagte es ein Genosse, der von der Aktion hörte. Unterschiedlichste Leute des Mellowparks und Mitglieder der Linken trafen sich eines lustigen Samstag Morgens zu einer Aktion, für Aufräumarbeiten im Mellowpark.
Die Aktion war nicht zuletzt eine kleine Unterstützungsaktion für den Mellowpark in ganz praktischer Art und Weise jenseits von Anträgen und parlamentarischen Querelen. Sie war aber auch mehr: Ohne gleich von einem allgemeinen Gemeinschaftsgefühl zu sprechen, haben sich Menschen aus dem Mellowpark und der Linken zusammengefunden, für ein Projekt, was sie wichtig finden, etwas konkretes zu tun.
Spannend war, dass das Ganze, und bei solchen Aktionen kann das ja immer mal passieren (je nach den teilnehmenden Menschen), nie in irgendwelchem Stress ausartete und für alle Spaß war. Krumme Rücken, Wespen- und Brennnesselstiche, Baumstämme vor dem Kopf, Schnitte, zittrige Arme vs. Motorsägenmassaker laut Geräusch, mit der Schubkarre über Stock und Stein gefahren werden, Häckseln mit schwerem Gerät, in der Spree stehen, Grillen, Quatschen: Wir haben es uns schön gemacht. So soll es sein.
» Fotos auf der Seite der Linken Treptow-Köpenick mit einigen Eindrücken
Ganz wenige Impressionen von mir:
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- Red Beats III
Electro-Open-Air in Berlin
Hier schon in den letzten immer wieder gerne angekündigt: Red Beats III. » Siegessäule.de hat es nun für das diesjährige Event auf eine sehr charmante Art getan, dass dem gerade nix mehr hinzuzufügen ist. Außer die Daten nochmal – und alles für einen guten Zweck und gratis:
Red Beats Vol. III
# Dirty Doering (Bar25, Sasomo)http://www.dirtydoering.in fo/# Ich-bin-ein-Berliner DJ-Team (SO36)- Emanuelle 5, David Maars, Andreas Schwarz -www.myspace.com/ichbineinb erlinerfestival# Gloria Viagra (GMF, Klub International)www.myspace.com/gloriaviag ra# Hintergrundrauschen (queer bonito house club, tresor)http://www.myspace.com/hin tergrundrauschenbln# Marro (klangsucht)http://www.myspace.com/mar roblnEstmals *LIVE*:# Yasmin Gates (SFR/ Black Montanas)# Platzblanche (Berlin)http://www.myspace.com/pla tzblancheRedBeats Vol. IIISamstag, 27.08.2011, 14-24 UhrMauerpark BerlinOPEN AIR & GRATISEs wird eine Bar mit günstigen Getränken geben – alle Einnahmen kommen der Stiftung Welt-Bürger-Park für den weiteren Ausbau des Mauerparks zugute!Samstag, 27. August 2011, 14-24 Uhr
Mauerpark Berlin
OPEN AIR & GRATIS
Es wird eine Bar mit günstigen Getränken geben – alle Einnahmen kommen der Stiftung Welt-Bürger-Park für den weiteren Ausbau des Mauerparks zugute!
Line-Up:
» Dirty Doering (Bar25, Sasomo)
» Ich-bin-ein-Berliner DJ-Team (SO36) - Emanuelle 5, David Maars, Andreas Schwarz -
» Gloria Viagra (GMF, Klub International)
» Hintergrundrauschen (queer bonito house club, tresor)
Erstmals *LIVE*:
» Yasmin Gates (SFR/ Black Montanas)
Flyer…
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- I’m a Slut. So what?
SlutWalk Berlin 2011
Was ist der SlutWalk?
SlutWalks sind Demonstrationen gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen. [...]Menschen protestieren für ihr Recht auf Selbstbestimmung hinsichtlich Körper, Geschlecht und sexuellem Begehren.“SlutWalks sind Demonstrationen gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen. [...]
Menschen protestieren für ihr Recht auf Selbstbestimmung hinsichtlich Körper, Geschlecht und sexuellem Begehren.”
Hier gibt es noch einen ganz spannenden Artikel über den SlutWalk selber und die Berichterstattung darüber: » “Stell dir vor es ist Slutwalk…” @Ruhrbarone (inklusive eines Videos).
- Über Lebenskunst
Festival und Camp vom 17. bis 21. August 2011 in Berlin
Ich sagte es » ja bereits: Es wird nicht der letzte Post über dieses Festival sein. Heute gab es dann gleich mehrere Anlässe, nochmals auf dieses Festival und das Camp hinzuweisen. Das » Blog des Über Lebenskunst.Camps ist heute online gegangen – noch einmal mit der » Einladung zur Teilnahme am Camp (die Plätze sind schon fast alle belegt, einige wenige sind noch verfügbar) und einem kleinen » Bericht zum Vorbereitungstreffen vor Ort im » Haus der Kulturen der Welt, von dem ich » bereits erzählte. In diesem Blog werden die Teilnehmer_innen vom Leben auf dem Festivalgelände berichten und die einzelnen Veranstaltungen und Aktionen inhaltlich-kritisch begleiten.
Darüber hinaus lief heute der erste Bericht über eines der Kunstprojekte, welches im Rahmen des Festivals präsentiert und zum Einsatz kommen wird, über den Äther. Radio Eins, ein öffentlich-rechtlicher Radiosender, » berichtete über die Pfandflaschen-Sammelstation (initiiert von der Künstlerin Steffi Stangl), die jetzt schon in Berlin zum Einsatz kommt (das Feature auch zum Nachhören auf der Internetseite von Radio Eins).
Nicht zuletzt: In der Zwischenzeit wurde auch ein » kleiner Clip zum gesamten Festival veröffentlicht, der sehr sehenswert ist (auch wenn er in seiner Aufmachung an andere Clips – von zeichnerisch dargestellten wissenschaftlichen Vorträgen – erinnert, ist er dennoch sehr gut gemacht).
- Treptow-Köpenick 2011
Impressionen.
Wie mir dann beim Betrachten der Zusammenstellung auffiel: Oder auch das eine oder andere – unfreiwillig – kommunale Politikum…
- Berlin
So im Allgemeinen und sowieso…
- Über Lebenskunst
Festival – 17. bis 21. August 2011 – Berlin
Nun ja, zugegebenermaßen ist meine Ökologie-/Nachhaltigkeitsader nur zu einem gewissen Grad entwickelt. Ich versuche zwar darauf zu achten, Papiere möglichst doppelseitig auszudrucken. Andere Menschen sensibilisieren mich regelmäßig, möglichst Fairtrade-Bio-Kaffee zu kaufen. Ich fahre viel Bahn, was aber wiederum nicht gut für mein Nervenkostüm ist oder aber auch Fahrrad. Und ich bin gegen Atomkraft und finde den Ausbau der A100 doof, genauso wie, dass Flugrouten des neuen Flughafens BBI über den Müggelsee angekündigt sind. Alles war hier bisher keine Erwähnung wert. In all dieser Oberflächlichkeit: Soweit, so gut oder schlecht.
Erst kürzlich wurde ich aber auf das Thema etwas intensiver gestossen: Im » August wird das Festival “Über Lebenskunst” im Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattfinden. Im Rahmen eines Treffens zur Vorbereitung eines begleitenden Camps durfte ich erfahren wie das Haus gestaltet wird, welche Konzerte, Performances, Diskussionen und Events stattfinden werden. Nun habe ich eine gewisse Veranstaltungsorganisationserfahrung und weiß, was so möglich ist und sein kann bei größeren Veranstaltungen – in organisatorischer, inhaltlicher, finanzieller und logistischer Hinsicht. Ehrlich gesagt saß ich diesmal mit offenem Mund da – diese Möglichkeiten kannte ich bisher nicht.
Es ist aber vor allem der spezielle Umgang mit den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit im Rahmen des Festivals, der mich aufhorchen lässt. Genug Vorurteile gegenüber einer niemals verallgemeinerungsfähigen “Ökoszene” mit den völlig verschiedenen Ebenen der Auseinandersetzung wie Atomkraft, Gentechnik, Tierschutz, Vegetarismus etc. pp. gibt es ja. Dennoch kommt die Sensibilisierung für solche Themen bisher selten nicht ohne einen lehrerhaften Gestus oder den Verweis auf Katastrophen aus: “Du darfst…”, “Du darfst nicht…”, “In Fukushima…”.
Das Schöne an dem » Festival (Programm) ist, dass es weitestgehend (die Diskussionen sollte mensch aber schon abwarten) auf einer viele subtileren Ebene die Bedürfnisse des in Mitteleuropa lebenden Menschen anspricht – mittel Kunst, Kultur, aber auch mit der Verpflegung (die aus ökologischen Gesichtspunkten nicht alles in rauen Mengen vorrätig haben wird, was mensch hier so Supermarkt kaufen kann). Es geht vor allem darum, ein “gutes Leben” unter Beachtung der Aspekte von Nachhaltigkeit und Ökologie, zu simulieren. Im Rahmen des bereits erwähnten, auf dem Gelände befindlichen Camps werden junge Menschen das Festival begleiten und sich damit auseinandersetzen, inwiefern dies alles gelingt.
Ich bin gespannt. Über diese Form bekommt mensch mich vielleicht sogar noch stärker sensibilisiert und ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht das letzte Post zu diesem Festival sein wird.
- Highway to Hill
Mellowpark
Schön war’s, die faktische Saisoneröffnung des » Mellowparks auf dem neuen Gelände gegenüber der Alten Försterei an der Spree mit » “Highway to hill“. Obwohl es politisch eine eindeutige Entscheidung gab, dass der Mellowpark an dieser Stelle nun langfristig bestehen soll, gibt es immer wieder Anzeichen, dass diese Entscheidung nicht von allen akzeptiert wird: Die Begegnung mit einem Amtsleiter des Bezirksamts an jenem Eröffnungssamstag war wenig erfreulich. Darüber hinaus scheint sich nun auch der » 1. FC Union für Teile des Geländes für ein Nachwuchszentrum (Berliner Morgenpost vom 1. Juni 2011) zu interessieren. Nun kommt es darauf an, dass die beiden Vereine nicht gegeneinander ausgespielt werden. Dementsprechend gab es auch einen » Antrag der Linksfraktion in der BVV.
Das soll aber nicht die Freude über die erste Großveranstaltung schmälern – um so schöner, dass es ein großartiges Video gibt:
HIGHWAY TO HILL 2011 from Zwanzig Zoll BMX Magazin on Vimeo.
- Mellowpark
Neue Internetseite
Naja, eigentlich war sie im November neuer, aber mit dem Umzug des Mellowparks auf das neue Gelände und den ganzen Auseinandersetzungen darum in den vergangenen Jahren (einige Videos dazu » 1 | 2 | 3 | 4 | 5 ) sowie der Neueröffnung dieses großartigen Projekts in diesem Frühjahr, möchte ich schon einmal darauf hingewiesen haben:
- Francesco Wilking – Augusta (Tom Zé Cover)
Becher-Beat
Nice…
- “Netzneutralität in der Informationsgesellschaft”
Wissenschaftliche Tagung
So, ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch mal sage: Ich wäre gerne wieder Jura-Studierende an der Humboldt-Universität. Es gibt verdammt viele Gründe, warum ein Jura-Studium alles andere als sexy ist. Und zugegebenermaßen geht es mir gerade auch nur um eine Vergünstigung der Teilnahmegebühren zu der wissenschaftlichen Tagung “Netzneutralität in der Informationsgesellschaft”.
Diese Tagung ist insofern spannend, weil sie netzpolitische Debatten (hier mit Constanze Kurz, Markus Beckedahl u.a.) mit den diversen rechtlichen Problemen (Verfassungsrecht, Europarecht, Regulierung etc.) verknüpft – und wie viele wissen: In der Politik und bei rechtlichen Problemen gibt es ganz viele Meinungen. Diese Tagung würde mir ziemlich sicher viele Inputs für meine ganz eigene rechtliche und politische Meinungsbildung, aber auch für Diskussionen geben.
Dabei fällt mir ein, dass mir mal im Rahmen einer Hausarbeit bei einem Professor der HU Punkte abgezogen wurden, weil ich einen Link als Quelle angab: 1. Es gab noch nicht mal eine wissenschaftliche Zitierweise von Links als Quelle. 2. Zu Zeiten als 56k-Modems bei privaten Usern eher selten, aber Internet an der Uni schon allen verfügbar war. 3. Das ist noch gar nicht soooo lange her. 4. Der Professor (es war nicht Prof. Dr. Kloepfer) lehrt immer noch…
- Berlin, Berlin
Streetart
- Red Beats
Elektroparty im Mauerpark
Dieses Jahr zum zweiten Mal gibt’s ‘ne Elektroparty der Berliner Linkspartei im Mauerpark. Und um’s gleich vorab zu klären: » Sprüche an der Bar wie “Wieviel zahlt Euch denn die Partei?” kann man sich verkneifen – wir kriegen nix und das Ganze hat einen wohltätigen Zweck: Im letzten Jahr gingen alle Gewinne an’s SO 36, in diesem Jahr zugunsten der Migrant_innenarbeit der Berliner Aidshilfe und das SO ist auch wieder mit dabei.
Dit wird fein – die Line-Up:
# Ruede Hagelstein & Fraenzen Texas
# Gloria Viagra
# Hintergrundrauschen
# Marro
# Handmade
* Ruede Hagelstein & Fraenzen Texas* Gloria Viagra* Hintergrundrauschen* Marro* HandmadeRuede Hagelstein & Fraenzen Texas
de
Und über schlechte Omen sprechen wir auch nicht: Gianni Vitiello, main-act im letzten Jahr, ist leider im November 2009 gestorben. RIP
- Karsten Krampitz erzählt
Gerade wieder gefunden
Nicht dass es schon ohnehin » gute Videos der Konferenz gab, z.B. der » Trailer. Aber nun ist mir noch mal das Video zu einer Lesung in die Hände gefallen: Bei der » Konferenz der RLS “Überleben in den Creative Industries” im letzten Jahr erzählt » Karsten anfangs mehr als, dass er liest, was aber nix ausgemacht hat – und die Lesung war großartig.
Nur ein Zitat:
“Andersrum rufen hier Leute an. Die haben dann entdeckt, dass meine Telefonnummer noch im Telefonbuch steht. [... ] Ick frag dann immer wo sie herkommen. [... ] es sind alles Menschen aus der DDR. Also ich sach nie ehemalige DDR [... ] ich finde, mein Opa der ist tot. Ick sag ooch nicht “mein ehemaliger Opa”.
» Karsten Krampitz liest aus seinem Buch “Heimgehen” bei der Konferenz “Überleben in den Creative Industries” der RLS im November 2009 (Video, mp4, Vorsicht! 173 MB)
» Lesung auf der Seite der RLS (Video, mp4, Vorsicht!!! 463 MB)
- Metropolenpolitik
PRAXIS | KRITIK | PERSPEKTIVEN
Eine große internationale Konferenz, die bei 40 Grad stattfand und trotzdem großartig war. Nicht zuletzt wegen der Referent_innen, der Vorbereitungsgruppe, den Teilnehmer_innen und einer abschließenden Party im ://about blank.
» Fotos beim AK Linke Metropolenpolitik der Hellen Panke
» Die Ankündigung und Flyer usw. hier und hier
Der Flyer:

Die Vorbereitung:

- Kapitalismus dot com
Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven.Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und Kommunikationstechnologien geprägt. Von der „Wissens- und Informationsgesellschaft“ ist die Rede, von der „Digitalen Revolution“, dem „Information Super Highway“ oder dem „Cyberspace“. Die neuen Technologien durchdringen alle Sphären bürgerlicher Gesellschaft wie Kapital, Eigentum, Arbeit, Staat, Recht und Öffentlichkeit. Diese waren zwar in der Geschichte der Linken immer wieder Gegenstand politischer Kritik und Praxis, vor dem Hintergrund der „digitalisierten“ gesellschaftlichen Realität stellt sich jedoch die Frage einer angemessenen Situationsanalyse und Ausrichtung emanzipativer Politik neu. Entsprechend sollen auf der Tagung folgende Fragen diskutiert werden: Wie funktioniert Ausbeutung und Herrschaft im „digitalisierten“ Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, Kräfteverhältnisse und Widerstandspotentiale entstehen? Welche Debatten werden darum geführt und wie könnte linke Intervention aussehen?Programm10 Uhr – 11 Uhr Begrüßung und Key-NoteDie globale WissensökonomieUrsula Huws, International Labour Studies, London11.15 bis 13 UhrKonflikte um Arbeit und Eigentum im „digitalen“ KapitalismusAndrea Baukrowitz, Volkswirtin, Frankfurt am MainNadine Müller, Sozialwissenschaftlerin, BerlinStefan Meretz, Informatiker, Keimform.de, BerlinModeration: Sabine Nuss, Rosa-Luxemburg-Stiftung13 bis 14 Uhr Mittagessen14 bis 15.30 UhrRegieren und Regiert werden 2.0Christoph Engemann, Medienwissenschaftler, Bauhaus-Universität WeimarBoris Traue, Soziologe, Goldsmith College, LondonAlbrecht Maurer, Referent für Innenpolitik, Bundestagsfraktion DIE LINKEModeration: Lars Bretthauer, Politologe, reflect – Assoziation für politische Bildung und Gesellschaftsforschung15.30 bis 16 Uhr Kaffee16 bis 17.30 UhrLinke Intervention und DigitalisierungNorbert Schepers, AG Digitale Demokratie und Rosa-Luxemburg-StiftungSusanne Lang, Psychologin, Redakteurin bei „Verbraucher sicher online“Constanze Kurz, Chaos Computer ClubTobias Schulze, Referent für Wissenschaft und Technologie, Bundestagsfraktion DIE LINKEModeration: Katharina Weise, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven
Update: » Der Reader
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Konferenz am 29. Mai 2010 in Berlin
Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und Kommunikationstechnologien geprägt. Von der „Wissens- und Informationsgesellschaft“ ist die Rede, von der „Digitalen Revolution“, dem „Information Super Highway“ oder dem „Cyberspace“. Die neuen Technologien durchdringen alle Sphären bürgerlicher Gesellschaft wie Kapital, Eigentum, Arbeit, Staat, Recht und Öffentlichkeit. Diese waren zwar in der Geschichte der Linken immer wieder Gegenstand politischer Kritik und Praxis, vor dem Hintergrund der „digitalisierten“ gesellschaftlichen Realität stellt sich jedoch die Frage einer angemessenen Situationsanalyse und Ausrichtung emanzipativer Politik neu. Entsprechend sollen auf der Tagung folgende Fragen diskutiert werden: Wie funktioniert Ausbeutung und Herrschaft im „digitalisierten“ Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, Kräfteverhältnisse und Widerstandspotentiale entstehen? Welche Debatten werden darum geführt und wie könnte linke Intervention aussehen?
Das Programm hier…
- EXTRA ARTISAN TRADE WORKSHOP EXPORT COMPLETE IMPORT PROGRAMME
Ich trau mich nicht…
Es geht um ein kleines interaktives Buch der Graphikdesignerin Neda Firfova. Dies beinhaltet Bilder, die man allerdings erst mit einer Münze oder ähnlichen Utensilien freikratzen muss – also quasi ein Rubbellos. Der “Gewinn” sind Bilder von alten Reklamen für Läden in Skopje, Mazedonien, die vor ihrem Verschwinden aus der Stadtszene für dieses Buch festgehalten wurden, aber hinter eine silbrigen Rubbellos-Fläche versteckt sind. Man kann sie freirubbeln oder es lassen… Ich trau mich nicht, denn dann ist ja der Witz des Buches fast weg.
Andere haben sich getraut und sich im Rahmen von Veranstaltungen an die Bilder heran getraut. So ist man als Nutzer_in gleichzeitig Künstler_in – je nachdem wie, was und wieviel man freirubbelt.
» Scratch and Wine – Veranstaltungen rund um das Buch und das Gesamtprojekt
» Das Buch ist bei “Motto” in Berlin erhältlich (Motto Distribution)
- Wer hätte das gedacht…
…die Weise steht auf Schlager
Wenn ich im Moment mal überhaupt die Zeit habe, etwas zu posten, dann sind es Hinweise auf Veranstaltungen, die ich eh nicht besuchen kann – die Ausnahme war Dresden im Februar…
Naja, die Weise steht ganz bestimmt nicht so insgesamt und allgemein auf Schlager. Aber sie wurde durch einen spannenden Zufall mit der Musik von Christian Steiffen konfrontiert und hat heute ‘nen Plakat und ‘ne Autogrammkarte an ihrem Kühlschrank hängen – mit ausdrücklicher Empfehlung des Künstlers….
Gefühlt 2m groß, überzeugt Christian Steiffen mit seiner gefühlvollen und gleichzeitig direkten Art. Sein Standbein baute er sich in Osnabrück auf, ist aber immer wieder gerne in der Hauptstadt. So ist auch dieses Wochenende: Der “Arbeiter der Liebe” ist unterwegs, denn er fühlt sich auch in Berlin nach Disco, widmet sich in romantischen Country-Songs mit Samples von TicTacToe-Liedern dem Sexualverkehr und Jesus Christus ist sein bester Freund – und das Ganze auch in Berlin – Treptow – shananana:
» Christian Steiffen (myspace)


















