LEBEN
- Wir sind mehr!!! – Stimmt!
Wir sind mehr!!! – Stimmt!Bilanz von den Protesten gegen die Demo der Rechtsextremen am 3. Dezember 2005 in SchöneweideWir waren mehr! Mehr protestierende Menschen als bei den vorherigen Malen und mehr als die Nazis, die von Jahr zu Jahr weniger Gesinnungsgenossen mobilisieren können. Diesmal versammelten sich ca. 100 vor allem in Treptow-Köpenick einschlägig bekannte Rechtsextreme. Nach den verschiedensten Schätzungen versammelten sich bereits bei der ersten Kundgebung über 1000 Menschen um mit kreativen Ideen ihren Protest gegenüber den Nazis auszudrücken.Bereits um 8 Uhr fingen unsere Aktionen in der bitteren Kälte an. Die Linke.PDS, die Grünen und die SPD plakatierten ganz Schöneweide mit den “Berlin gegen Nazis”- Plakaten.Ab 10.30 Uhr setzte sich das ganze Geschehen am ersten Kundgebungsort am Groß-Berliner Damm/Sterndamm fort. “Bunt statt braun” hatte eine mobile Bühne mit mehreren Bands organisert. Neben Musik gab es Stelzenläufer, Trampolinspringen, Reden usw.Begeistert war ich von der Masse der Menschen. Wie bereits berichtet, hatte die Linke.PDS Berlin den Landesparteitag nach hinten verlegt, so dass viele der Delegierten dort bei den Protesten erschienen. Und nicht nur das. Zahlreiche Bundestagsabgeordnete, Abgeordnete aus dem AHB, Bezirksverodnete, Stadträte bis hin zu den Basismitgliedern von Linke.PDS, SPD und Grüne aus allen Bezirken, außerdem Ver.di, Antifa und vor allem Vertreter des zivilgesellschaftlichen Engagements waren vor Ort. Grandios. So viele waren es noch nie!Leider durften die Nazis die gesamte Demoroute ablaufen und wir konnten sie nicht stoppen, so wie wir es uns nach dem 8. Mai und den Demos in Halbe und Potsdam erhofft hatten. Das ließ uns aber nicht abbringen die Reden beim Vorbeiziehen des Demozugs und bei der ersten Kundgegbung der Nazis nieder zu brüllen oder zu pfeifen. Und wir haben ihnen wieder einmal gezeigt, dass wir ihnen nicht die Straßen Schöneweides überlassen – auch nicht wenn uns fast die Füße abfrieren!Bilder des Tages:
Bilanz von den Protesten gegen die Demo der Rechtsextremen am 3. Dezember 2005 in Schöneweide
Wir waren mehr! Mehr protestierende Menschen als bei den vorherigen Malen und mehr als die Nazis, die von Jahr zu Jahr weniger Gesinnungsgenossen mobilisieren können. Diesmal versammelten sich ca. 100 vor allem in Treptow-Köpenick einschlägig bekannte Rechtsextreme. Nach den verschiedensten Schätzungen versammelten sich bereits bei der ersten Kundgebung über 1000 Menschen um mit kreativen Ideen ihren Protest gegenüber den Nazis auszudrücken.
- Earth, Wind and Fire – Illumination
Earth, Wind and Fire – IlluminationDatum: 29. November 2005An das Album bin ich über “Buy 5, get 6″ gekommen. Erst fiel es mir schwer, mich für eine weitere CD zu entscheiden. Und dann war es mit Abstand die beste Wahl. Nicht nur gefallen mir die älteren Lieder von Earth, Wind and Fire. Das neue Album, von dem ich bis zu meinem Aufenthalt in Skopje nichts wusste, entstand u.a. in Zusammenarbeit mit anderen aktuellen Künstler wie Will.I.am von den Black Eyed Peas oder Kelly Rowland. Mal abgesehen von einer ziemlich schnulzigen Ballade, ist das Album absolut rund und mir fällt es schwer einen Lieblingstitel zu benennen.
Datum: 29. November 2005
An das Album bin ich über “Buy 5, get 6″ gekommen. Erst fiel es mir schwer, mich für eine weitere CD zu entscheiden. Und dann war es mit Abstand die beste Wahl. Nicht nur gefallen mir die älteren Lieder von Earth, Wind and Fire. Das neue Album, von dem ich bis zu meinem Aufenthalt in Skopje nichts wusste, entstand u.a. in Zusammenarbeit mit anderen aktuellen Künstler wie Will.I.am von den Black Eyed Peas oder Kelly Rowland. Mal abgesehen von einer ziemlich schnulzigen Ballade, ist das Album absolut rund und mir fällt es schwer einen Lieblingstitel zu benennen.
- Jamie Lidell – Multiply
Jamie Lidell – MultiplyDatum: 29. November 2005Das Gute liegt doch oft so nah. Und manchmal muss man weit reisen bis man es erkennt. So hier. Ich hatte meiner mazedonischen Freundin Neda eine DVD über die Elektromusikszene in Berlin aus Berlin nach Skopje mitgebracht. Auf dieser wurde auch die Gruppe um Mocky und Jamie Lidell vorgestellt.Zwar mochte ich bereits “How will I know you” von Mocky und Jamie Lidell. Mir war aber erstens nicht bewusst, dass sie in Berlin arbeiten. Zweitens wusste ich nicht, dass Jamie Lidell selber ein Album heraus gebracht hatte. Das erfuhr ich in Skopje. So wie ich auch feststellen musste, dass ich Lieder bereits kannte. Und die Soulstimme von Jamie Lidell ist genial…
Datum: 29. November 2005
Das Gute liegt doch oft so nah. Und manchmal muss man weit reisen bis man es erkennt. So hier. Ich hatte meiner mazedonischen Freundin Neda eine DVD über die Elektromusikszene in Berlin aus Berlin nach Skopje mitgebracht. Auf dieser wurde auch die Gruppe um Mocky und Jamie Lidell vorgestellt.
Zwar mochte ich bereits “How will I know you” von Mocky und Jamie Lidell. Mir war aber erstens nicht bewusst, dass sie in Berlin arbeiten. Zweitens wusste ich nicht, dass Jamie Lidell selber ein Album heraus gebracht hatte. Das erfuhr ich in Skopje. So wie ich auch feststellen musste, dass ich Lieder bereits kannte. Und die Soulstimme von Jamie Lidell ist genial…
- Leere muss man füllen- und nicht abreißen!
Leere muss man füllen- und nicht abreißen!Der Palast bleibt – als Zeichen des Neuen, des Öffentlichen und der Widersprüche!Die Debatte um den Palast der Republik ist heißer denn je. Das „Bündnis für den Palast“ bestreitet ein riesen Pensum an kulturellen und diskursiven Veranstaltungen rund um das Thema. Im Bundestag wird das Thema endlich neu aufgerollt. Und auch die anderen Parteien beschäftigen sich wieder intensiver mit dem Palastabriss.Und nochmalig wollen wir als Linkspartei ein Zeichen setzen – gegen den Abriss! Nicht nur unterstützen viele Mitglieder ohnehin schon das Bündnis. Wir werden aber auch einen Antrag zum Bundesparteitag am 2. Dezemberwochenende in Dresden unter den oben stehenden Titel einbringen.Zum Antrag, zur Unterstützerliste und zur BegründungWer Mitglied der Linkspartei.PDS ist, kann diesen Antrag gerne noch unterstützen. Einfach den Namen und Landesverband an mich senden und ich werde dies weiterleiten.Antrag:Leere muss man füllen- und nicht abreißen!Der Palast bleibt – als Zeichen des Neuen, des Öffentlichen und der Widersprüche!Einreicher: Tobias Schulze (Berlin)UnterstützerInnen: Thilo Urchs (Berlin), Hassan Metwally (Berlin), Katharina Weise (Berlin), Klaus Lederer (Berlin), Jutta Mattuschek (Berlin), Tino Oestreich (Berlin), Frederico Elwing (Baden- Württemberg), Jan Korte (Hannover), Minka Dott (Berlin), Anni Seidl (Berlin), Ulrike Freikamp (Berlin), Sandro Witt (Frankfurt), Petra Wermke (Berlin), Andreas Günther (Berlin), Andreas Prüfer (Berlin), Steffen Zillich (Berlin), Michael Stoeter (Berlin), Christina Emmrich (Berlin) u.a.Die Linkspartei.PDS spricht sich für den Erhalt und die Weiternutzung des ehemaligen Palastes der Republik aus. Das Gebäude steht heute –nach der Zwischennutzung- als Symbol für die Suche eines neuen integrativen Weges nach dem Ende der Systemkonfrontation. Es soll öffentlich genutzt werden – als ein Raum, in dem über Grenzen hinaus gedacht wird.Ein Abriss ist aus kulturellen, städtebaulichen sowie finanziellen Gründen abzulehnen.Der Parteitag bittet die Bundestagsfraktion den Abriss, seine Risiken und seine Kosten erneut zum Thema zu machen und -gegebenenfalls mit parlamentarischen Partnern- auf den Erhalt des Palastes hinzuwirken. Die Linkspartei unterstützt alle zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich der Weiternutzung des Gebäudes widmen. Diese haben sich im November 2005 im „Bündnis für den Palast“ zusammengeschlossen.Begründung:Der Palast an geschichtlich und politisch bedeutsamer Stelle ist ein Symbol für die Neuorientierung unserer Gesellschaft, ein Symbol für den Diskurs um unsere Werte und unsere zukünftige Entwicklung. Der Anspruch, ein offenes „Parlament des Volkes“ zu sein, kollidierte mit der politischen Realität der DDR. So verweist das Gebäude auf die Widersprüche der sozialistischen Epoche. Gleichzeitig steht der Umgang mit dem Palast nach 1990 und die politische Debatte um seinen Abriss für die Widersprüche der Nach-Wende-Zeit im vereinten Deutschland. Das Gebäude legte mit der Zwischennutzung jedoch seinen retrospektiven Charakter ab und wurde zum Experimentierfeld einer nach vorn denkenden Kulturszene, entsprechend angenommen durch „die jüngere Generation, für die die deutsche Einheit eine unbestrittene historische Vorraussetzung, nicht aber schon die Antwort auf ihre Zukunftsfragen darstellt“ (Thomas Flierl).Die Linkspartei.PDS hat der Entscheidung des Bundestages, alte Fassaden des Stadtschlosses wieder zu errichten, immer widersprochen. Der verklärte Blick auf die Vergangenheit preussischer Monarchien ist uns fremd und darf nicht zum Leitmotiv hauptstadtplanerischer Entscheidungen werden.Vielmehr ist es nötig –gerade im Zentrum Berlins- öffentliche Freiräume für nonkonformes Denken zu erhalten, in denen unsere Gesellschaft die Hermetik derzeitiger regressiver Tendenzen durchbrechen kann. Der Palast bietet den Raum, viele Menschen zu erreichen – auch durch seine Größe kann er Verbindungen schaffen und durch seine moderne Architektur innovative Projekte ermöglichen. Dass die Mehrheit der Berliner gegen den Abriss ist, zeigt den Bedarf dafür an. Diesen Möglichkeiten haben die Abrissbefürworter in den etablierten Parteien und in den Lobbygruppen nichts entgegenzusetzen. Die neueste Machbarkeitsstudie der Bundesregierung und des Berliner Senats nennt als Finanzbedarf des geplanten Neubaus utopische 1,2 Milliarden Euro. Für das Projekt soll das Haushaltsnotlageland Berlin mit 25% der Kosten in Verantwortung genommen werden, obwohl der Bundestagsbeschluss anderes vorsieht.Mit etwa 50-60 Mio. wird der Gesamtabriss (inkl. Bodenwanne) veranschlagt. Für das gleiche Geld könnte laut Bürgerinitiative „Palastretter“ eine dauerhafte Bespielmöglichkeit gesichert werden. Da mit Blick auf die astronomischen Kosten eines Neubaus nur eine dieser beiden Alternativen zeitnah realisierbar ist, kann für uns nur der Erhalt des Palastes in Frage kommen. Zuletzt hat die Linkspartei-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin ein Abrissmoratorium gefordert.Eine neue Lage ist entstanden, da sich mit dem „Bündnis für den Palast“ im November 2005 alle Initiativen und viele junge Menschen aus Ost und West zu einer kampagnenfähigen Initiative zusammengeschlossen haben, die eine Weiternutzung des Gebäudes fordert. Das Bündnis hat bereits eine erfolgreiche Demonstration mit etwa 5000 TeilnehmerInnen organisiert, gewinnt stetig an Mitgliedern auch aus der Politik und könnte die verhärteten Fronten im Kampf um den Palast aufbrechen. Dabei ist die bundesweite Unterstützung unserer Partei nötig, denn es geht um einen bundesweit bedeutsamen Platz der Hauptstadt und um Bundesmittel, die hier verschwendet werden sollen.
Der Palast bleibt – als Zeichen des Neuen, des Öffentlichen und der Widersprüche!
Die Debatte um den Palast der Republik ist heißer denn je. Das „Bündnis für den Palast“ bestreitet ein riesen Pensum an kulturellen und diskursiven Veranstaltungen rund um das Thema. Im Bundestag wird das Thema endlich neu aufgerollt. Und auch die anderen Parteien beschäftigen sich wieder intensiver mit dem Palastabriss.
Und nochmalig wollen wir als Linkspartei ein Zeichen setzen – gegen den Abriss! Nicht nur unterstützen viele Mitglieder ohnehin schon das Bündnis. Wir werden aber auch einen Antrag zum Bundesparteitag am 2. Dezemberwochenende in Dresden unter den oben stehenden Titel einbringen.
Zum Antrag, zur Unterstützerliste und zur Begründung
- Nylon – Eine kleine Sehnsucht
Nylon – Eine kleine SehnsuchtDatum: 7. November 2005Nachdem ich letztes Jahr die CD zufällig entdeckt und gekauft habe und danach feststellen musste, dass die Mitglieder der Band auch bei weiteren, sehr netten Projekten mitmachen, entdeckte ich nun genauso zufällig die zweite CD. Ohne sie anzuhören, kaufte ich sie. Hat sich gelohnt. “Glück” muss man hören.www.nylonmusic.dePS: War heute abend (7.11.) auch bei einem wunderschönen Roisin Murphy-Konzert.
Datum: 7. November 2005
Nachdem ich letztes Jahr die CD zufällig entdeckt und gekauft habe und danach feststellen musste, dass die Mitglieder der Band auch bei weiteren, sehr netten Projekten mitmachen, entdeckte ich nun genauso zufällig die zweite CD. Ohne sie anzuhören, kaufte ich sie. Hat sich gelohnt. “Glück” muss man hören.
www.nylonmusic.de
PS: War heute abend (7.11.) auch bei einem wunderschönen Roisin Murphy-Konzert.
- “Darf ich Ihnen ihren neuen Bundestagsabgeordneten vorstellen?”
“Darf ich Ihnen ihren neuen Bundestagsabgeordneten vorstellen?”Gregor Gysi gewinnt Direktmandat in Treptow-KöpenickDer Bundespräsident hatte noch nicht einmal die Neuwahlen verkündet, als wir mit dem Satz “Darf ich Ihnen Ihren neuen Bundestagskandidaten vorstellen?” selbstbewusst auf die Menschen zugegangen sind. Und wir sollten Recht behalten. Nicht ohne einen gewissen Stolz auf unseren Wahlkampf, darf ich hier verkünden, dass nach 15 Jahren erstmals die Linkspartei.PDS mit 40,4% den Direktwahlkreis Treptow-Köpenick mit Gregor Gysi gewonnen hat. Außerdem war der Wahlkampf einer anstrengendsten, aber auch schönsten. Man hat viele Menschen kennengelernt, neue Freundschaften geknüpft, gute wie schlechte Erlebnisse gehabt. Aber gelohnt hat es sich allemal. Weiter unten sind die zahlreichen Wahlkampfgeschehnisse dokumentiert…
Gregor Gysi gewinnt Direktmandat in Treptow-Köpenick
Der Bundespräsident hatte noch nicht einmal die Neuwahlen verkündet, als wir mit dem Satz “Darf ich Ihnen Ihren neuen Bundestagskandidaten vorstellen?” selbstbewusst auf die Menschen zugegangen sind. Und wir sollten Recht behalten. Nicht ohne einen gewissen Stolz auf unseren Wahlkampf, darf ich hier verkünden, dass nach 15 Jahren erstmals die Linkspartei.PDS mit 40,4% den Direktwahlkreis Treptow-Köpenick mit Gregor Gysi gewonnen hat. Außerdem war der Wahlkampf einer anstrengendsten, aber auch schönsten. Man hat viele Menschen kennengelernt, neue Freundschaften geknüpft, gute wie schlechte Erlebnisse gehabt. Aber gelohnt hat es sich allemal. Weiter unten sind die zahlreichen Wahlkampfgeschehnisse dokumentiert…
- “Darf ich Ihnen ihren neuen Bundestagsabgeordneten vorstellen?”
“Darf ich Ihnen ihren neuen Bundestagsabgeordneten vorstellen?”Wahlkampfalltag in T-K: Plakate, Feste und TVNach der etwas chaotischen Wahlquartiereröffnung hat nun der Wahlkampf richtig begonnen. Der Wahlkampfalltag tritt ein. Materialien sind vorhanden, das Wahlquartier ist regelmäßig besetzt.Wir haben am Wochenende die durchaus gelungenen Plakate aufgezogen. Die müssen jetzt nur noch aufgehängt werden. Im Gegensatz zu den Grünen (!!!) und der CDU werden wir diese aber nicht an jungen Bäumchen im Bezirk aufhängen.
Wahlkampfalltag in T-K: Plakate, Feste und TV
Nach der etwas chaotischen Wahlquartiereröffnung hat nun der Wahlkampf richtig begonnen. Der Wahlkampfalltag tritt ein. Materialien sind vorhanden, das Wahlquartier ist regelmäßig besetzt.
- Palast der Republik
In seinem letzten Frühling, Sommer, Herbst und Winter?
Heiß umstritten ist der Abriss des Palast der Republik. Ich bin dagegen. Da der Palast voraussichtlich nächstes Jahr nicht mehr stehen wird, hier ein paar Beobachtungen aus diesem Sommer.
- Kreuzberg/Treptow
Kreuzberg/TreptowUm die Ecke von zu HauseAls Ghetto verschrien ist mein Kiez: Alt-Treptow. Aussagen, z.B. über Jugend-Gangs und Überfälle liegen fern ab meiner Realität in diesem Kiez, obwohl ich hier sehr viel Zeit verbinge. Ein bunt gemischtes Kiez und trotzdem friedlich – das ist meine Empfindung.Neben dem gibt es hier jede Menge mehr – Wagenburg, Galerien, neue Cafés und Bars, das Gerard Philippe, eine Bibliothek und Kreuzberg ist ca. 5 Min entfernt. Der Artikel in der Morgenpost zeigt ein paar nette Örtlichkeiten in meiner Umgebung auf. Und Hektik hat hier keinen Platz.» Die Szene kehrt zurück
Um die Ecke von zu Hause
Als Ghetto verschrien ist mein Kiez: Alt-Treptow. Aussagen, z.B. über Jugend-Gangs und Überfälle liegen fern ab meiner Realität in diesem Kiez, obwohl ich hier sehr viel Zeit verbinge. Ein bunt gemischtes Kiez und trotzdem friedlich – das ist meine Empfindung.
Neben dem gibt es hier jede Menge mehr – Wagenburg, Galerien, neue Cafés und Bars, das Gerard Philippe, eine Bibliothek und Kreuzberg ist ca. 5 Min entfernt. Der Artikel in der Morgenpost zeigt ein paar nette Örtlichkeiten in meiner Umgebung auf. Und Hektik hat hier keinen Platz.
- Alvaro Cunhal
Alvaro CunhalLangjähriger Vorsitzender der PCP verstorbenDer langjährige Vorsitzende der PCP und einer führenden Köpfe der Nelkenrevolution 1974 ist gestorben. Dazu eine Artikel von Peter Steiniger und ein Kondolenzbrief von Lothar Bisky an die PCPArtikel von Peter Steiniger im ND am 14.6.2005 zum Tod von Alvaro Cunhal und Vasco Gonçalves: “Portugal trauert um zwei große Linke”Brief von Lothar Bisky an die PCP zum Tod von Alvaro Cunhal vom 13.6.2005:< “Zum Tode von Alvaro CunhalLothar Bisky an den Generalsekretär der Portugiesischen Kommunistischen Partei Jerónimo de SousaLieber Genosse de Sousa,mit tiefer Betroffenheit habe ich vom Ableben des langjährigen Führers Ihrer Partei, Genossen Alvaro Cunhal, erfahren. Im Namen der Partei des Demokratischen Sozialismus sende ich Ihnen mein herzliches Beileid zu diesem schweren Verlust.Wir ehren Alvaro Cunhal als eine der großen Gestalten der Geschichte des 20. Jahrhunderts und der kommunistischen Weltbewegung. Er wird uns im Gedächtnis bleiben als der unbestrittene Führer des Widerstandes gegen die faschistische Diktatur, den lange Jahre Folter und Kerker nicht zu brechen vermochten, der in der April-Revolution von 1974, bei der Durchsetzung und Verteidigung fortschrittlicher Veränderungen in Portugal eine entscheidende Rolle spielte, der sich sein Leben lang für eine von Ausbeutung und Unterdrückung freie, sozialistische Gesellschaft eingesetzt, der gegen den Krieg und für den Frieden in der Welt gekämpft hat. Wir gedenken seiner auch als Publizist und Literat, der progressive Ideen mit großer emotionaler Kraft zu vermitteln verstand.Alvaro Cunhal war ein Freund der deutschen Linken, der ihren komplizierten Weg in den Jahren der Deutschen Demokratischen Republik und danach stets mit Solidarität, Unterstützung und notwendiger Kritik begleitet hat.Wir teilen den Schmerz der portugiesischen Kommunisten. Seien Sie versichert, dass die deutsche PDS in dieser schweren Zeit an Ihrer Seite steht. Bitte übermitteln Sie der Familie des Verstorbenen mein tiefes Mitgefühl.In SolidaritätLothar Bisky”Quelle: http://sozialisten.de/sozialisten/nachrichten/view_html?zid=27795
Langjähriger Vorsitzender der PCP verstorben
Der langjährige Vorsitzende der PCP und einer führenden Köpfe der Nelkenrevolution 1974 ist gestorben. Dazu ein Kondolenzbrief von Lothar Bisky an die PCP
- Graffiti-Ausstellung
Graffiti-AusstellungClean & CreateUnd so geht’s – es gibt durchaus Flächen für Graffiti. In Oberschöneweide hat ein lieber Hausmeister einem Jugendprojekt nicht vermietete Flächen zum sprayen zur Verfügung gestellt.Die folgenden Bilder zeigen eindeutig, dass Graffiti nicht nur taggen (NICHT “taken” – wie viele Bezirksverodnete es gerne sagen und schreiben), sondern eben auch Kunst ist.
Clean & Create
Und so geht’s – es gibt durchaus Flächen für Graffiti. In Oberschöneweide hat ein lieber Hausmeister einem Jugendprojekt nicht vermietete Flächen zum sprayen zur Verfügung gestellt.
Die folgenden Bilder zeigen eindeutig, dass Graffiti nicht nur taggen (NICHT “taken” – wie viele Bezirksverodnete es gerne sagen und schreiben), sondern eben auch Kunst ist.
- Was ist größer…
Was ist größer…oder “Ufos am Fernsehturm?”
oder “Ufos am Fernsehturm?”
- Berlin bleibt Berlin bleibt Berlin bleibt…
Berlin bleibt Berlin bleibt Berlin bleibt…Schluss mit SchlusslichtJan Thomsen spricht mir in seinem Artikel in der Berliner Zeitung vom 12. Mai 2005 aus dem Herzen. Zur Studie der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”, in der Berlin beim Großstadtranking auf Platz 48 (unter 50 getesteten Städten) landet – und warum wir es trotzdem lieben.Den Artikel findet man unter folgendem Link: » Schluss mit Schlusslicht
Schluss mit Schlusslicht
Jan Thomsen spricht mir in seinem Artikel in der Berliner Zeitung vom 12. Mai 2005 aus dem Herzen. Zur Studie der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”, in der Berlin beim Großstadtranking auf Platz 48 (unter 50 getesteten Städten) landet – und warum wir es trotzdem lieben.
Den Artikel findet man unter folgendem Link: » Schluss mit Schlusslicht
- Christopher Street Day
Christopher Street DayBerlin 2005Lustig war es allemal, trotz eines kleinen Schauers. Ich war eher privat mit Freunden unterwegs. Trotz allem ließen wir es uns nicht nehmen, auch den PDS-Wagen zu besuchen. Fotos davon gibt es leider nicht, aber die Erinnerung bleibt. Da wir anscheinend nicht unbeobachtet blieben, wurde mir nun über fünf Ecken mitgeteilt, dass wir ziemlich abgegangen sind…Fotos vom WagenAllgemeine Bilder bei Google
Berlin 2005
Lustig war es allemal, trotz eines kleinen Schauers. Ich war eher privat mit Freunden unterwegs. Trotz allem ließen wir es uns nicht nehmen, auch den PDS-Wagen zu besuchen. Fotos davon gibt es leider nicht, aber die Erinnerung bleibt. Da wir anscheinend nicht unbeobachtet blieben, wurde mir nun über fünf Ecken mitgeteilt, dass wir ziemlich abgegangen sind…
- Kopf der Nelkenrevolution
Kopf der NelkenrevolutionPortugals Ex-Ministerpräsident Gonçalves gestorbenBericht aus der Tagesschau vom 12.6.2005 und Artikel aus dem Neuen Deutschland (außerdem zum Tod von Alvaro Cunhal) vom 14.6.2005Der Artikel auf tagesschau.de hier klickenArtikel von Peter Steiniger im ND am 14.6.2005 zum Tod von Alvaro Cunhal und Vasco Gonçalves: “Portugal trauert um zwei große Linke”
Portugals Ex-Ministerpräsident Gonçalves gestorben
Bericht aus der Tagesschau vom 12.6.2005 und Artikel aus dem Neuen Deutschland (außerdem zum Tod von Alvaro Cunhal) vom 14.6.2005
- “Darf ich Ihnen Ihren neuen Bundestagsabgeordneten vorstellen?”
“Darf ich Ihnen ihren neuen Bundestagsabgeordneten vorstellen?”Wahlkampf in Treptow-Köpenick: Köpenicker SommerUnd wieder ein Stand – diesmal auf dem Köpenicker Sommer, der auch tatsächlich sommerlicher anmutete als die Treptower Festtage. Trotz fehlender Kondome, trat diesmal schon das “Team Gysi” für den Direktkandidaten auf. Einige Bilder und Kommentare
Wahlkampf in Treptow-Köpenick: Köpenicker Sommer
Und wieder ein Stand – diesmal auf dem Köpenicker Sommer, der auch tatsächlich sommerlicher anmutete als die Treptower Festtage. Trotz fehlender Kondome, trat diesmal schon das “Team Gysi” für den Direktkandidaten auf. Einige Bilder und Kommentare
- Projekt P – Berlin 05
Projekt P – Berlin 05mit der PDS JugendVom 10. bis 12.6. 2005 fand das Politikfestival Berlin 05 in der Wuhlheide in Köpenick statt. Die PDS Jugend war ebenfalls dabei. Sehr gut dokumentiert findet man alles auf www.projekt-p.de/berlin05. Das Angebot war zu groß und zu interessant, um alles mitmachen zu können. Somit ist mir auch vieles entgangen.Ein Artikel dazu und meine kleinen Impressionen in Form von kommentierten Fotos findet man hierWorkshop und WasserpfeifeZehntausend Jugendliche diskutierten und feierten beim Festival Berlin 05 in der WuhlheideTorsten WahlHallo, hast du Lust auf einen Workshop über Globalisierung?” An normalen Sonnabenden wäre der junge Mann, der am Eingang zum FEZ die Besucher ansprach, wohl nur verständnislos angeguckt worden. Doch an diesem Wochenende war das anders: Mehr als zehntausend politisch engagierte Jugendliche aus ganz Deutschland trafen sich zum Festival Berlin 05. “Dabei!” stand auf den dunkellila Halsbändern – was nicht nur die Teilnahme an diesem Festival meinte, sondern das Einmischen in die Politik. In den Räumen, Gängen und Sälen des FEZ debattierten die Jugendlichen über neumodische Probleme wie “Gender Peer Training” oder einfach “Wie finanziere ich eine Schülerzeitung?”Auch die Politiker von morgen traten an: Zu einer Diskussion über die EU-Verfassung stellten sich Vertreter von Junger Union, Jungsozialisten, Jungen Liberalen und Grüner Jugend den Fragen – und wirkten wie eine Elefantenrunde des Jahres 2028. Die Diskussion geriet sehr ernst und diszipliniert. Alle wollten den europäischen Gedanken besser umsetzen als die aktuellen Politiker.Mittags füllte einer den Theatersaal, der gar nicht im Programm stand: Gregor Gysi wurde allein schon dafür gefeiert, dass er sich als einziger Spitzenkandidat den Jugendlichen stellte. Das Interesse am neuen Links-Projekt ist groß und Gysi redete immer noch origineller als alle Jungpolitiker. Nur ein Junge blieb von Gysis Charme unbeeindruckt und hielt ihm wütend vor, die Verbindung von PDS und WASG raube den Sozialdemokraten die Stimmen. Doch mit diesem allzu wahltaktischen Argument kam er schlecht an in der Runde und Gysi konnte ihm genüsslich entgegenhalten: “Sie sind nicht demokratisch gesinnt.” Thomas Krüger, als Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung einer der Veranstalter des Festivals, stand im Gang und freute sich jedenfalls über die ausgesprochen lebhafte Debatte.Während im FEZ-Gebäude die Teilnehmer unter sich blieben, wurden mit Ständen und Bühnen ringsherum auch die Spaziergänger und Familien angesprochen. Ein kunterbunter Polit-Jahrmarkt tat sich auf: Die Grüne Jugend warb für kreativen Umgang mit Cannabis, eine afrikanische Trommelgruppe trommelte für fairen Kaffee, eine Kabaretttruppe rannte mit ihrer Anti-Nazi-Propaganda offene Türen ein. Der Chaos Computer Club bot sein Know-How an. “Könnt ihr mir helfen, eine Internet-Demo zu organisieren?” fragte ein Attac-Aktivist mit Pferdeschwanz.Familienministerin Renate Schmidt, deren Ministerium der Hauptsponsor des aufwändigen Festivals war, ließ sich in einem Zelt von dem Nachwuchsjournalistenteam Netzchecker interviewen. Die große Bühne betrat sie für ihr Grußwort ausgerechnet zu einer Zeit, da das Areal fast leer war. Es schien, als legte sie keinen Wert auf ein großes Publikum.Abends aber glich das Gelände einem ganz normalen Open-Air-Schlachtfeld – immerhin gab’s Kante, Tocotronic und die Fantastischen Vier gratis zu erleben. Ob sich jeder Bierverkäufer tatsächlich das Armbändchen zeigen ließ, das verriet, wer älter als 16 und wer älter als 18 ist? Vor dem Zelt der Sozialistischen Jugend lief die Wasserpfeife auf Hochtouren. Wenigstens das Nachtbadeverbot wurde eingehalten – dafür war es an diesem Abend schlichtweg zu kalt.Berliner Zeitung vom 13.Juni 2005
mit der PDS Jugend
Vom 10. bis 12.6. 2005 fand das Politikfestival Berlin 05 in der Wuhlheide in Köpenick statt. Die PDS Jugend war ebenfalls dabei. Sehr gut dokumentiert findet man alles auf www.projekt-p.de/berlin05. Das Angebot war zu groß und zu interessant, um alles mitmachen zu können. Somit ist mir auch vieles entgangen.
Ein Artikel dazu und meine kleinen Impressionen in Form von kommentierten Fotos findet man hier
- “Darf ich Ihnen Ihren neuen Bundestagsabgeordneten vorstellen?”
“Darf ich Ihnen ihren neuen Bundestagsabgeordneten vorstellen?”Wahlkampf in Treptow-Köpenick: Treptower FesttagePDS-Stand mit Lounge – Am Sonntag, den 12.6. 2005 hat vor allem die PDS-Jugend T-K den Stand auf den Treptower Festtagen betreut. Kommentierte Impressionen
Wahlkampf in Treptow-Köpenick: Treptower Festtage
PDS-Stand mit Lounge – Am Sonntag, den 12.6. 2005 hat vor allem die PDS-Jugend T-K den Stand auf den Treptower Festtagen betreut. Kommentierte Impressionen
- Three images on atavism
Three images on atavismVon Mário Alberto MachadoEin portugiesischer Blick auf Portugal und auch eine kurze Reflexion – Dieser Text entstand aufgrund einer Korrespondenz zwischen einer guten deutschen Freundin und ihrem portugiesischen Freund MárioAbout the non-existence of Portugal, some words. I cannot say if it is sad or comfortable, but it is at least strange this feeling of belonging to a country that consists, I would say, in a permanent subtraction of itself, which naturally brings along “more of the same”, done by others. Not only to be a Portuguese is, as the old film director Joao Cesar Monteiro used to say, “an atavism”, but it is also true that the whole country is a kind of memorial to atavism. We had an empire, but this is both our only joy and our biggest problem, the spot that no magic powder can wash out. And I think that it is all about this: we wake up every morning to wash the same clothes, with old or new detergents, but still we know well that nothing will clean them. It is in this moment that we are: not yet disappeared but at an unreachable distance of existence. We cannot both wash our memory neither clean it. If the world would be a great symphony (Mr. Bush directing, of course), Portugal – and others, because I don’t believe we are alone with this – would be precisely the coffee break, the cigarette break. We would be that moment in which no one would be in the room, though the room would still be prepared for the second part. People say that Brazilians are Portuguese after successful psychoanalysis. The point is that we do try therapy, but it is as if we would be lying on the divan while the psychiatrist is on holidays.Mário Alberto Machado lebt derzeit in Warschau, Polen.Ich danke Antje und Mário (Obrigada!), dass sie mir den Text zur Verfügung gestellt haben.
Von Mário Alberto Machado
Ein portugiesischer Blick auf Portugal und auch eine kurze Reflexion – Dieser Text entstand aufgrund einer Korrespondenz zwischen einer guten deutschen Freundin und ihrem portugiesischen Freund Mário
- 8.Mai in Berlin
8.Mai in BerlinFotosEin paar Eindrücke zu den verschiedenen Veranstaltungen rund um den 60. Jahrestag der Befreiung in Berlin
Fotos
Ein paar Eindrücke zu den verschiedenen Veranstaltungen rund um den 60. Jahrestag der Befreiung in Berlin



















